Lebenslauf

Stanislav Boianov wurde in Varna, Bulgarien, geboren. Aufgrund seiner Begabung wurde er bereits mit fünfzehn Jahren als Jungstudent an der Hochschule für Musik Detmold aufgenommen. Seine Diplomprüfung (2001) und sein Konzertexamen (2004) absolvierte er in der Meisterklasse von Prof. Anatol Ugorski.

Schon während seines Studiums wurde Stanislav Boianov Preisträger des „Internationalen Seiler-Klavierwettbewerbs”, des „Internationalen Bremer-Klavierwettbewerbs” und des „Wartburg-Klavierwettbewerbs”. Ferner erspielte er sich Stipendien der „GFF- Detmold“, des „Richard-Wagner-Verbandes Bremen“ und im Jahr 2003 auch das Stipendium des „Deutschen Musikwettbewerbs“ in Berlin, wodurch er als Künstler des Deutschen Musikrates in die Bundesauswahl „Konzerte Junger Künstler” aufgenommen wurde.

Es folgten zahlreiche Auftritte im In- und Ausland, z. B. im „Konzerthaus“ Berlin, in der „Friedrich-Ebert-Halle“ Hamburg, in der „Glocke“ Bremen, im „Landesfunkhaus“ Hannover, im „Schumannhaus Bonn“, in der „Oetkerhalle“ Bielefeld, bei der „Jeunesses Musicales Schloss Weikersheim“, in der „National Gallery“ Dublin, beim „Klavierfestival Ruhr“, beim „Rheingau-Musikfestival“, beim „Harenberg Next Generation Festival“ Dortmund, bei den „Festspielen Mecklenburg-Vorpommern”, beim „Chopin Festival Duszniki Zdroj” Polen, beim „Giovane Europa in Musica Festival“ Mailand, beim „Kypria Festival“, Zypern u.a.

Boianov spielte auch für viele prominente Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, z. B. die Bundespräsidenten Joachim Gauck und Christian Wulff, Außenminister Guido Westerwelle und Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth, Frau Liz Mohn (Bertelsmann), Dr. Ernst Leffers (SinnLeffers), Herr Rüdiger Grube (DB). Auch viele internationale Repräsentanten wie der österreichische Bundeskanzler Wolfgang Schüssel oder EU-Komissarin Dr. Viviane Reding waren unter seinen Zuhörern.

Rundfunkaufnahmen entstanden für Radio Bremen, den WDR, den MDR, den NDR und Radio Polonia. Boianov wirkte auch als Studiopianist bei verschiedenen CD-Produktionen mit, so bei der Neuen Philharmonie Westfalen mit der Musik von John Williams zu dem Film „Catch me if you can“ (2011), beim Göttinger Symphonie Orchester mit „Jacqueline Fontyn und das Konzert“ (2014) und „Russian Oboe Concertos“ (Echo Klassik Preis 2017).

Neben seiner Konzerttätigkeit arbeitet Stanislav Boianov als Dozent an der Hochschule für Musik Detmold.

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